Andreas Martin: „Dich zu lieben“ erscheint am 21. August posthum

Andreas Martin: „Dich zu lieben“ erscheint am 21. August posthum

Andreas Martin: „Dich zu lieben“ erscheint am 21. August 2026 bei der Artcom Music Group – ein weiterer bislang unveröffentlichter Titel des im September 2025 gestorbenen Schlagersängers. Es ist nicht der erste Gruß aus dem Nachlass.

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Wenn eine Stimme, die es nicht mehr gibt, wieder zu hören ist, ist das mehr als eine Neuerscheinung. Am Freitag, dem 21. August 2026, bringt die Artcom Music Group mit „Dich zu lieben“ einen weiteren bislang unveröffentlichten Titel von Andreas Martin heraus. Der Sänger ist im September 2025 gestorben.

Was am 21. August erscheint

Das Label beschreibt den Titel als Lied über eine tiefe Partnerschaft: über das sehnsüchtige Warten und die Gedanken der Ungewissheit, die verfliegen, sobald der geliebte Mensch da ist. In der Ankündigung heißt es, das Werk zeige „eindrucksvoll den unverkennbaren Stil eines Musikers, der die deutsche Schlagerwelt über Generationen hinweg entscheidend mitgestaltet hat“. Und weiter: „Obwohl der Sänger im September 2025 von uns gegangen ist, besitzen seine Lieder durch ihre emotionale Tiefe noch immer die Kraft, die Menschen tief im Inneren zu berühren.“

Musikalisch verspricht die Ankündigung die vertrauten Rhythmen und harmonischen Arrangements seiner großen Klassiker. Die Textvorlage zu dieser Beschreibung stammt nach Angaben von smago! von der Artcom Music Group selbst.

Kein Cover von Roland Kaiser

Der Titel führt leicht auf eine falsche Fährte: Roland Kaiser hatte 1981 einen seiner größten Erfolge mit einem gleichnamigen Lied. Das Portal schlagerprofis.de stellt ausdrücklich klar, dass es sich bei Andreas Martins „Dich zu lieben“ nicht um eine Coverversion handelt, sondern um einen eigenständigen, bislang unveröffentlichten Titel.

Nicht der erste Titel aus dem Nachlass

Es ist bereits der zweite posthume Gruß in wenigen Wochen. Am 31. Juli 2026 war mit „Eng umschlungen“ ein anderer unveröffentlichter Titel erschienen – ebenfalls bei der Artcom Music Group. Wir hatten darüber bereits Ende Juli berichtet. Neu ist an diesem Dienstag also nicht der Umstand einer Veröffentlichung aus dem Nachlass, sondern der konkrete Titel und der Termin: „Dich zu lieben“, 21. August 2026.

Andreas Martin starb am 13. September 2025

Andreas Martin, geboren am 23. Dezember 1952 in Berlin als Andreas Martin Krause, starb am 13. September 2025 im Alter von 72 Jahren früh am Samstagmorgen im nordrhein-westfälischen Neunkirchen-Seelscheid. Sein Manager Joseph Thomann bestätigte den Tod damals der Deutschen Presse-Agentur. Die Beerdigung fand Anfang Oktober im engsten Kreis statt.

Zur Todesursache äußerte sich die Familie: Sein Sohn Alexander Martin sprach gegenüber Brisant von Organversagen und schilderte, sein Vater habe zuletzt kaum noch gegessen und sei mit einem Lächeln eingeschlafen. Eine Stellungnahme der Familie speziell zu der neuen Single liegt bislang nicht vor.

Vier Jahrzehnte deutscher Schlager

Andreas Martin gehörte über Jahrzehnte zu den prägenden Stimmen des deutschen Schlagers. Der Durchbruch gelang ihm 1982 mit „Amore Mio“, das ihn in die „ZDF-Hitparade“ brachte. Es folgten Erfolge wie „Du bist alles (Maria, Maria)“ (1987), „Samstagnacht in der Stadt“, „Herz an Herz“ und später „Ich fang Dir den Mond“. Sein Abschiedsalbum „Hier in dem Moment“ erschien im Dezember 2023.

Neben seinen eigenen Aufnahmen arbeitete er auch als Komponist und Produzent für Kolleginnen und Kollegen. Nach seinem Tod würdigte ihn unter anderem Bernhard Brink als „ein richtiger Könner, ein Freund, ein feiner Mensch“.

Quellen

smago! („Mit ‚Dich zu lieben‘ erscheint am 21.08.2026 ein weiterer unveröffentlichter Song!“, 17.8.2026, Textvorlage: Artcom Music Group); schlagerprofis.de („Weiterer posthum veröffentlichter Song ‚Dich zu lieben‘ – kein Cover von Roland Kaiser“, 18.8.2026); smago! und Berger’s Schlagerparadies zu „Eng umschlungen“ (31.7.2026); heute.at (1.8.2026); nachrichten.at / dpa und news.ORF.at zum Tod von Andreas Martin (13.9.2025); Brisant/MDR mit den Angaben von Alexander Martin zur Todesursache; Wikipedia zu Lebensdaten und Diskografie.