Beatrice Egli bei »Gredig direkt«: »Verurteilt für einen Körper, der gesund ist« – über Bodyshaming, Hasskommentare und Florian Silbereisen

Beatrice Egli bei »Gredig direkt«: »Verurteilt für einen Körper, der gesund ist« – über Bodyshaming, Hasskommentare und Florian Silbereisen

Beatrice Egli bei »Gredig direkt« (SRF, 8. Oktober 2026): Sie werde »für einen Körper verurteilt, der gesund ist«, sagt die Sängerin. Dazu: tausende Kommentare im Netz, ihre Grenze beim Privatleben, »Das wissen nur wir« zu Florian Silbereisen – und das Hallenstadion am 10. Oktober.

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So offen wie selten spricht Beatrice Egli über Kritik an ihrem Körper. In der SRF-Sendung »Gredig direkt« erzählt die 38-jährige Schwyzerin Moderator Urs Gredig von Bodyshaming, Hasskommentaren, ihrer Privatsphäre und davon, was sie über den Erfolg hinaus antreibt. Die ganze Folge »Beatrice Egli: Gegenwind ist mein Antrieb« lief am 8. Oktober 2026 auf SRF 1 und ist bei SRF Play abrufbar.

Erste Schweizer Solokünstlerin im Hallenstadion

Anlass für das Gespräch ist ein Lebenstraum: Am 10. Oktober 2026 spielt Beatrice Egli im Zürcher Hallenstadion – als erste Schweizer Solokünstlerin überhaupt. Ob das eine späte Genugtuung sei, nach Jahren, in denen sie auch belächelt wurde? Nein, sagt Egli: »Alles, was an Gegenwind kam, war für mich immer Antrieb.«

Beatrice Egli über Bodyshaming: »Ein Körper, der gesund ist«

Gredig spricht sie darauf an, dass sie oft über ihr Äußeres bewertet werde. Damit umzugehen, sei wohl der schwierigste Kampf, sagt Egli. Sie habe am eigenen Leib erfahren, wie es sei, verurteilt zu werden »für einen Körper, der gesund ist, der mir gegeben wurde und an dem überhaupt nichts falsch ist«. Ihr Körper verändere sich weiter, auch mit dem Alter – sich so anzunehmen, wie sie sei, sei ein Prozess, der nie abgeschlossen sei, mit viel Selbstliebe und Reflexion.

Unter Beiträgen über sie stünden tausende Kommentare, manche davon »wirklich respektlos«. Das betreffe aber nicht nur Prominente, sondern alle, die sich in der digitalen Welt bewegen. Es tue manchmal weh, sagt Egli. Zugleich sehe sie ihre Bekanntheit als Chance: Sie wolle andere Frauen inspirieren und zeigen, dass sie gut seien, wie sie sind – »wundervoll und unvergleichlich«. Das spüre sie auch bei ihren Konzerten.

Privatsphäre und Florian Silbereisen: »Das wissen nur wir«

Beim Privatleben zieht Beatrice Egli eine klare Grenze: Ihre Privatsphäre und ihre Familie schütze sie. Auf die Frage nach Florian Silbereisen antwortet sie mit ihrem Liedtitel »Das wissen nur wir«. Das sei nicht einstudiert, sondern ihre Grenze. Florian und sie hätten unterschiedliche Leben gehabt und das zu einem Zeitpunkt gemeinsam so entschieden, sagt sie.

Was Beatrice Egli antreibt

Was sie über den Erfolg hinaus antreibt? »Das Leben«, sagt Egli. Wenn sich Möglichkeiten böten, sage sie immer Ja zum Leben – deshalb beende sie ihre Tournee »Tanzen – Lachen – Leben« auch mit dem Song »Ja zum Leben«.

Wie es weitergeht: Zürich, Berlin, Wien

Nach dem Konzert im Hallenstadion Zürich am 10. Oktober spielt Beatrice Egli unter anderem am 24. Oktober in Berlin. Das Tourfinale ist am 14. November 2026 in der Wiener Stadthalle.