Beatrice Egli und das Heimweh: Diese Seite ihrer Karriere hat sie »komplett unterschätzt«
Beatrice Egli spielt als erste Schweizer Solokünstlerin im Hallenstadion. Doch eine Seite ihres Berufs hat sie nach eigenen Worten komplett unterschätzt.
Am 10. Oktober 2026 hat Beatrice Egli (38) Schweizer Musikgeschichte geschrieben: Als erste Schweizer Solokünstlerin füllte sie das Hallenstadion in Zürich, die größte Arena des Landes. »Der 10.10.2026 ist für mich der beste und schönste Tag bisher gewesen«, sagte sie danach in einem Instagram-Video – und: »Meine Schweiz, meine Heimat, es ist immer Zeit, nach Hause zu kommen.«
Genau dieses Nach-Hause-Kommen ist der Punkt, über den sie im Interview mit der MDR Schlagerwelt spricht. Sie liebe ihren Beruf, doch die Reiserei sei ihr manchmal zu viel: viel Zeit im Auto oder im Flieger, Zeit, die dann zu Hause bei Familie und Freunden fehle. »Das ist die Seite, die ich auch komplett unterschätzt habe und es auch immer wieder tue«, sagt Egli. »Es ist nicht so, dass ich mich daran gewöhnt habe, sondern immer wieder merke: Okay, es ist doch viel länger, als ich gedacht habe, bis ich wieder heimkomme.« Das Gefühl kennt man aus ihrer Musik: »Zyt zum Heicho« beschreibt sie selbst als »Song über dieses Gefühl, wenn man Heimweh hat«.
Ihre Tour »Tanzen Lachen Leben« läuft noch bis zum 14. November, Finale ist in der Wiener Stadthalle. Gerüchte über eine Auszeit hatte sie auf Instagram zurückgewiesen – von einer langen Weltreise träumt sie laut MDR trotzdem, irgendwann. Ihren Fans schrieb sie nach dem Konzert in Düsseldorf: »Ihr seid mein Zuhause.«
Unsere Einschätzung: Dass ein Star auf dem Höhepunkt offen über Heimweh spricht statt über Rekorde, macht sie nahbar – und gibt »Zyt zum Heicho« eine zweite Bedeutung.
Quellen: MDR Schlagerwelt (21. Oktober 2026); Instagram @beatrice_egli_offiziell (24. September, 1., 10., 15. und 19. Oktober 2026).
