Hochkarätiger Test auf der Schwägalp

Hochkarätiger Test auf der Schwägalp

Der Schwägalp-Schwinget geht trotz prominenter Ausfälle mit 20 Eidgenossen an den Start. Im Fokus stehen Werner Schlegel in starker Form und Schwingerkönig Armon Orlik, der vor dem Kilchberger gefordert ist.

Der Schwägalp-Schwinget bleibt auch in diesem Jahr ein Gradmesser im Schwingsport. Zwar muss der Traditionsanlass auf mehrere bekannte Namen verzichten, doch das Teilnehmerfeld bringt trotzdem reichlich Klasse mit. Insgesamt treten 20 Eidgenossen an – und damit genug Topkräfte, um den Wettkampf zu einem wichtigen Formtest zu machen.

Nicht dabei sind Samuel Giger, dazu Marcel Räbsamen und Matthias Aeschbacher. Vor allem das Fehlen von Giger wiegt schwer: Er gilt als Rekordsieger des Anlasses. Die Absagen verändern die Ausgangslage, nehmen dem Schwingfest aber nicht den sportlichen Wert.

Schlegel in Form, Orlik unter Druck

Im Mittelpunkt steht nun vor allem Werner Schlegel, der in starker Verfassung auf die Schwägalp kommt. Ebenfalls besonders beobachtet wird Armon Orlik. Der Schwingerkönig hat vor dem Kilchberger offenbar noch etwas nachzuweisen, nachdem seine jüngsten Auftritte nicht immer voll überzeugt haben.

Wichtiger Fingerzeig vor dem Kilchberger

Gerade deshalb bekommt das Schwingfest auf der Schwägalp zusätzliches Gewicht. Für die einen ist es die Chance, ihre starke Form zu bestätigen. Für andere geht es darum, vor dem Kilchberger ein klares Signal zu setzen. Trotz prominenter Lücken im Teilnehmerfeld verspricht der Anlass damit ein sportlich hochkarätiger Test zu werden.

Foto: tagblatt