Maite Kelly: Warum sie einst Nonne werden wollte
Maite Kelly ist als Schlagerstar bekannt, doch ihre ursprüngliche Berufung hätte ganz anders ausgesehen: Sie wollte Nonne werden. Was hinter diesem Wunsch steckte.
Maite Kelly gehört heute zweifellos zu den beliebtesten Namen in der Schlagerwelt. Ihre Hits, ihr Auftreten und ihr besonderer Charme machen sie zu einer der erfolgreichsten Künstlerinnen des Genres. Doch bevor ihre Karriere in der Musik und später im Schlager ihren Lauf nahm, schlug ihr Herz für eine ganz andere Berufung: Maite Kelly wollte ursprünglich Nonne werden.
Der stark religiöse Hintergrund der Familie Kelly spielte dabei eine zentrale Rolle. Die Kelly Family lebte nicht nur den Musiktraum, sondern zeigte auch eine starke Verbundenheit zu ihrem Glauben. Diese Religiosität hatte einen prägenden Einfluss auf Maite, der weit über ein traditionelles Glaubensleben hinausging. Für sie spielte die aktive Auseinandersetzung mit spirituellen Themen bereits in jungen Jahren eine zentrale Rolle.
Wie Maite Kelly sich entschied
Die Idee, sich der Religion in aller Konsequenz zu widmen, ließ die junge Maite nicht los. Das Leben im Kloster wirkte auf sie zunächst besonders inspirierend: voller Hingabe und mit einem starken Fokus auf Nächstenliebe und Spiritualität. Dass Maite Kelly tatsächlich ernsthaft darüber nachdachte, Ordensfrau zu werden, zeigt, wie stark die Verbindung zur katholischen Kirche für sie gewesen sein muss. Doch genau in dieser intensiven Phase lernte sie eine besondere Person kennen, was ihre Pläne schlagartig veränderte.
Der Wendepunkt kam, als sie Florent Raimond begegnete, dem Mann, in den sie sich verliebte und mit dem sie später eine Familie gründete. Ihre Aufmerksamkeit und Prioritäten verschoben sich: Anstelle eines Lebens im Kloster dachte Maite zunehmend über Liebe und Familie nach. Diese neue Perspektive führte Maite schließlich dazu, das Klosterleben hinter sich zu lassen.
Im Jahr 2005 heirateten Maite Kelly und Florent Raimond. Gemeinsam bekamen die beiden drei Töchter, die das Glück der Familie perfekt machten. Allerdings hielt das Eheglück nicht ewig: 2017 trennten sich Maite und Florent. Von einer klassischen Scheidung wollten beide jedoch absehen, und so wurde die Ehe annulliert – ein Verfahren, das auch ihre katholischen Überzeugungen widerspiegelt.
Die Kirche spielt in Maite Kellys Leben weiterhin eine wichtige Rolle. Bereits in früheren Interviews erklärte sie, sie wolle ihren Glauben vor allem durch ihr Handeln zeigen und dabei authentisch bleiben. Gleichzeitig scheut sie sich nicht, Missstände innerhalb der katholischen Kirche, wie etwa Missbrauchsskandale, offen anzusprechen. Eine bessere Aufarbeitung und Reformen in der Kirche seien ihr aus persönlichen und gesellschaftlichen Gründen wichtig.
Während die Pläne, Nonne zu werden, längst der Vergangenheit angehören, ist Maite Kelly in der Musik erfolgreich wie nie. Mit ihrer Begeisterung für den Schlager und ihrem besonderen Stil hat sie eine unvergleichliche Karriere hingelegt. Ihre Alben sind erfolgreich, und ihre anstehende Tournee im Jahr 2027 sorgt schon jetzt für Gesprächsstoff. Mit Liedern wie jenen aus ihrem aktuellen Album „24/7“ möchte sie ihre Fans erneut begeistern. Die Tour wird sie in zahlreiche Städte führen und voraussichtlich bis Ende des Jahres andauern. Nach so vielen Erfolgen in der Schlagerwelt darf man darauf gespannt sein, was die Zukunft für Maite Kelly bereithält.