Marina Marx Coronavirus-Hilfen: »Geh doch einfach arbeiten!« – ihre Antwort

Marina Marx Coronavirus-Hilfen: »Geh doch einfach arbeiten!« – ihre Antwort

Marina Marx antwortet auf Instagram auf Kritik und Beleidigungen nach ihrem Corona-Hilferuf – und berichtet von einer neuen Entwicklung in ihrem Fall.

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»Geh doch einfach arbeiten!« – diesen Satz habe sie unzählige Male gelesen, schreibt Marina Marx auf Instagram. Wenige Tage zuvor hatte die Schlagersängerin in einem Video öffentlich gemacht, dass ihr Rückforderungen von knapp 13.000 Euro Corona-Überbrückungshilfe drohen (FOLX TV berichtete). Auf die Reaktionen antwortet sie mit einer Bildserie.

»Kritik ja. Respektlosigkeit nein«, schreibt Marx. Dass staatliche Hilfsgelder Fragen aufwerfen, verstehe sie. Persönliche Beleidigungen und Kommentare, in denen ihr sogar nahegelegt worden sei, sich zu prostituieren, um Geld zu verdienen, hätten sie aber »wirklich erschüttert«. Sie habe immer gearbeitet – schon während Ausbildung und Studium, als Friseurin, im Büro, im Einkauf, im Lager, in der Montage und als Lehrerin an einer Berufsschule. »Sichtbarkeit ist eben nicht gleich Einkommen«, schreibt sie.

Die Hilfen seien damals mit Unterstützung ihrer Steuerberaterin beantragt, bewilligt und ausgezahlt worden – unter dem Vorbehalt einer späteren endgültigen Prüfung. Ob die Rückforderung in ihrem Fall rechtmäßig ist, werde anwaltlich geprüft. Und: Die L-Bank, die Förderbank des Landes Baden-Württemberg, habe sich bei ihr gemeldet und angeboten, sich ihren Fall noch einmal anzusehen. Dafür sei sie dankbar.

Unsere Einschätzung: Ob am Ende weniger oder gar nichts zurückgezahlt werden muss, ist offen. Eine erneute Prüfung ihres Einzelfalls – genau das hatte Marina Marx in ihrem Video gefordert – scheint damit zumindest möglich.

Quelle: Instagram @marinamarx_official (19. und 21. Oktober 2026).