Matthias Reim (68) über Tochter Zoe und die späte Vaterschaft: »Oder bin ich dann schon weg?«

Matthias Reim (68) über Tochter Zoe und die späte Vaterschaft: »Oder bin ich dann schon weg?«

Matthias Reim (68) über Tochter Zoe (4): »Schaffe ich noch 20 Jahre? Oder bin ich dann schon weg?« Sieben Kinder, Pleite, Comeback – und ein Song für die Jüngste.

Matthias Reim (68) ist ein glücklicher Vater – und ein nachdenklicher. Im SWR-Talk »Assenheimers Promitalk« (ARD Mediathek, seit 28. September 2026) spricht der Sänger offen über einen Gedanken, der ihn beim Blick auf seine vierjährige Tochter Zoe beschäftigt: »Ich werde 70, schaffe ich noch 20 Jahre? Dann sehe ich sie wenigstens ihr Studium fertig machen. Oder bin ich dann schon weg?« Und weiter: »Das sind Gedanken, die mag ich nicht, aber das Risiko musst du eingehen, wenn du so spät oder so alt Vater wirst.«

Matthias Reim: sieben Kinder, das jüngste mit Christin Stark

Zoe ist die Tochter von Reim und Sängerin Christin Stark und kam 2022 zur Welt – da war ihr Vater 64. Sie ist sein siebtes Kind, insgesamt von sechs Frauen. Sein erstes Kind wurde 1973 geboren, als Reim selbst 16 war, erzählte er im WDR-»Kölner Treff«. Sohn Julian stand jahrelang mit ihm auf der Bühne, Tochter Marie (aus der Ehe mit Michelle) ist selbst Schlagersängerin. Zoe hält Reim aus der Öffentlichkeit heraus.

Der Tod des Vaters hat ihn ins Grübeln gebracht

Woher die Gedanken kommen, erklärt Reim im Promitalk selbst: Sein Vater starb 2023 mit 94 Jahren. »Diese Zeit ist einfach vorbei, die vergeht«, sagt er – und denke dabei auch an die gemeinsame Zeit mit Zoe.

Pleite, Comeback – und alle drei Monate zum Kardiologen

Krisen hat Reim schon überstanden: Nach dem Erfolg von »Verdammt, ich lieb' Dich« (1990) verlor er durch Fehlinvestitionen alles und stand mit Millionenschulden da – »Ich war komplett pleite«. Schuldenfrei war er erst 2010: Sein Bruder, ein Banker, legte 500.000 Euro auf den Tisch, damit er aus dem Verfahren herauskam. Inzwischen sorgt der bekennende Hypochonder vor: Alle drei Monate lasse er beim Kardiologen nachsehen. Der Befund laut Reim: die Gene seiner Oma, die 106 Jahre alt wurde – »Die Arterien sind Ofenrohre.«

»Lieber ein rockender Opa«

Die Zeit mit Zoe genießt Reim bewusster als früher. »Wenn die den Raum betritt, starr ich die an wie ein Weltwunder«, sagte er im NDR auf dem »Roten Sofa«. Für sie schrieb er den Song »Willkommen in meiner Zukunft« auf dem Album »Flashback«, den er am 19. September in der »Giovanni Zarrella Show« sang. Ans Aufhören denkt Reim, der im November 69 wird, nicht: Zehn Jahre Tour plane er noch. »Lieber älter werden als nicht. Lieber ein rockender Opa.«

Quellen: SWR »Assenheimers Promitalk« (ARD Mediathek, 28. September 2026), NDR »DAS! Rotes Sofa« (26. September 2026), WDR »Kölner Treff« via t-online (25. September 2026), Das Erste »Brisant«, NDR »Hamburg Journal« (4. Oktober 2026), ZDF »Die Giovanni Zarrella Show« (19. September 2026), OK! Magazin, ka-news.