Melissa Naschenweng: Tränenreicher Abschied zum 100. Geburtstag der Oma

Melissa Naschenweng: Tränenreicher Abschied zum 100. Geburtstag der Oma

Zum 100. Geburtstag ihrer verstorbenen Großmutter teilte Melissa Naschenweng ein bewegendes Video auf Instagram – mit klaren Worten aus dem Herzen.

Ein runder Geburtstag, den man eigentlich gemeinsam feiern würde – und doch fehlt die wichtigste Person dabei: Melissa Naschenweng hat auf Instagram an den 100. Geburtstag ihrer verstorbenen Großmutter erinnert und dabei Worte gefunden, die viele ihrer Fans tief bewegt haben dürften.

„Di vergiss i nie!" – Naschenweng mit persönlicher Botschaft

In einer Instagram-Story teilte die 36-jährige Kärntnerin ein Bild, das sie gemeinsam mit ihrer Oma zeigt – die beiden eng umschlungen, beide lachend. Dazu erklang ihr Lied „Das Größte". Ihre Worte dazu: „Ein besonderer Tag, an dem du uns noch ein bisschen mehr fehlst. Alles Gute zum 100. Oma! Di vergiss i nie!" Mehr brauchte es nicht, um zu verstehen, wie groß diese Lücke bis heute geblieben ist.

Die Großmutter war für Naschenweng weit mehr als Familie. In einem Gespräch bezeichnete sie die Frau als ihren „Lebensmenschen" – eine Formulierung, die die Tiefe dieser Bindung kaum besser beschreiben könnte. Gemeinsam sangen sie im Kirchenchor, und schon als kleines Kind tanzte Melissa mit ihr zum Zillertaler Hochzeitsmarsch. Als die Oma im März 2023 starb – ausgerechnet zu Beginn der großen „Bergbauern"-Tournee –, stand Naschenweng vor einer schweren Entscheidung. Sie setzte die Tour fort, weil ihre Großmutter es so gewollt habe, wie sie in den sozialen Medien erklärte. Einen Auftritt in der „Beatrice Egli Show" sagte sie damals jedoch ab, den sie erst im November 2023 nachholte. Dort sprach sie erstmals öffentlich ausführlicher über den Verlust. Schon Jahre zuvor hatte die Oma Spuren in Naschenwengs Musik hinterlassen: 2019 berichtete die Sängerin, ihre damals 92-jährige Großmutter habe sie stets an das Wort „Danke" erinnert – woraus ein Lied auf ihrem Album entstand. Wie es Naschenweng zuletzt ergangen ist, haben ihr Doppelplatin-Erfolg für „Wirbelwind" und die ROMY-Nominierung gezeigt: künstlerisch läuft es für die Kärntnerin besser denn je.

Dass ausgerechnet ein solcher Ehrentag die Erinnerung besonders wach werden lässt, macht Naschenwengs Post vom Oktober 2026 greifbar. Statt eines großen Jubiläumsfestes bleibt nur der Blick zurück auf gemeinsame Momente – und die Gewissheit, dass diese Frau einen bleibenden Abdruck hinterlassen hat, auch in der Musik ihrer Enkelin.

Konkrete nächste Schritte, die unmittelbar mit dem Gedenken verbunden wären, hat Naschenweng öffentlich nicht angekündigt. Musikalisch bleibt sie jedoch aktiv – und wer ihre Texte kennt, weiß, dass die Oma darin auf ihre Weise weiterlebt.