Nino de Angelo: Vom Schuldenberg zum Multimillionär
Vor sechs Jahren noch hoch verschuldet, steht Nino de Angelo heute finanziell blendend da. Eine bewegende Geschichte des Comebacks.
Vor sechs Jahren sah die Zukunft von Nino de Angelo düster aus: Der Sänger stand mit einer Million Euro in der Kreide. Doch heute hat sich sein Leben komplett gewandelt. Der Schlagerstar hat es geschafft, den finanziellen Albtraum hinter sich zu lassen und ist nun ein Multimillionär. Dieser Wandel zeigt eindrucksvoll, wie eine Karriere in der Musikbranche trotz Tiefpunkten wieder Fahrt aufnehmen kann.
Bekannt wurde Nino de Angelo Anfang der 1980er-Jahre mit seinem Hit „Jenseits von Eden“. Der Song schrieb deutsche Musikgeschichte und machte ihn zu einem der erfolgreichsten Stars der Schlagerszene. Doch mit den Erfolgen kamen auch schwierige Zeiten. Über die Jahre häuften sich finanzielle Probleme, die ihn bis an den Rand der Insolvenz trieben. Sein Comeback ist umso bemerkenswerter vor dem Hintergrund dieser Krisen.
Der Weg zurück ins Rampenlicht
Der Wendepunkt begann vor einigen Jahren, als sich Nino de Angelo entschloss, seiner Karriere und seinem Leben eine neue Richtung zu geben. Mit gezielten Projekten und neuen musikalischen Veröffentlichungen baute er sich nicht nur beruflich wieder auf, sondern stellte auch seine Finanzen auf gesunde Füße. Über die Jahre hinweg gelang es ihm, die einst immensen Schulden komplett zu tilgen. Heute steht er wieder auf den größten Bühnen der Schlagermusik, veröffentlicht erfolgreiche Alben und genießt das Vertrauen einer riesigen Fangemeinde.
Auch wenn er inzwischen finanziell auf sicheren Beinen steht, denkt Nino de Angelo jetzt an den Ruhestand. In Interviews hat er die Beweggründe für seine Überlegungen angedeutet: Es geht ihm nicht um Geld, sondern vielmehr um die Zeit, die ihm bleibt. Für den Sänger steht im Vordergrund, diese bewusst zu nutzen – auch fernab des Rampenlichts. Trotzdem bleibt er wohlgesonnen gegenüber der Möglichkeit, irgendwann zurückzukehren, falls er es finanziell oder kreativ noch einmal möchte.
Über die Jahre sprach Nino de Angelo auch offen über persönliche Kämpfe und seine seelische Gesundheit. In verschiedenen Interviews thematisierte er seine Depressionen und gab Einblicke in die Herausforderungen, denen er sich stellen musste. „Mit dem Glück ist es bei mir ein bisschen kompliziert“, sagte er in einem Podcast. Er sieht eine Verbindung zwischen seiner Familiengeschichte und seinen psychischen Belastungen. Trotz allem hat es der Sänger geschafft, Wege zu finden, besser mit seiner Situation umzugehen.
Nino de Angelo bleibt ein Ausnahmekünstler, der nicht nur durch seine Musik, sondern auch durch seine Offenheit und Stärke beeindruckt. Seine Fans können auf weitere musikalische Projekte und vielleicht sogar einen emotionalen Abschied von der Bühne hoffen. Ganz gleich, wie sein Weg weitergeht, sein Platz in der Welt des Schlagers ist ihm sicher.
Update vom 4. September 2026
Nino de Angelo war mit einer Million Euro verschuldet – heute sagt er: Es ist genau das Gegenteil passiert. »Ich habe mir ziemlich was aufgebaut in den letzten Jahren«, sagt der 62-Jährige im Interview mit RTL. »Also, ich sag' mal so: Vor sechs Jahren hatte ich noch eine Million Schulden, und jetzt ist genau das Gegenteil passiert.«
»Das Doppelte oder Dreifache«
Ob es zwei Millionen seien? »Naja, mit zwei würde ich nicht in Ruhestand gehen. Da musst du schon das Doppelte oder Dreifache rechnen.« Genaue Zahlen nennt er nicht. Vier Alben und mehr als 70 Konzerte in sechs Jahren – so hat er sich aus der Insolvenz gearbeitet.
Zwei Insolvenzen
2005 kam die erste Pleite mit über zwei Millionen Euro Schulden, 2016 die zweite. Statt sich die Schulden erlassen zu lassen, hat de Angelo nach eigenen Angaben rund eine Million Euro selbst zurückgezahlt. »Ich habe mit 60 finanziell noch mal bei null angefangen«, sagte er im Juni.
Schluss im September 2029
Trotzdem soll bald Schluss sein: »Ich möchte nicht von der Bühne direkt in die Urne«, sagt er. Das Ende hat er auf den September 2029 gelegt – bis dahin noch ein, zwei Alben und eine große Tournee, danach ein Landgut in Umbrien mit seiner Partnerin Simone. »Wenn ich sehe, was so um mich herum alles stirbt mit 70, 75«, dann wolle er die Jahre danach genießen.
Heute Abend: neues Video
Vorher gibt es noch Musik: Heute um 19 Uhr erscheint auf seinem YouTube-Kanal das Video zu seiner italienischen Single »Se te ne vai« aus dem Album »Vivi la Vita«.
Quellen: RTL, zitiert nach t-online vom 2. September 2026 und promiflash.de vom 3. September 2026; schlagerplanet.com vom 2. Juni 2026; schlagerprofis.de vom 1. September 2026.
