Oswald Sattler: Adventskonzerte, Weihnachtstour und 69. Geburtstag auf der Bühne
Neun Kirchenkonzerte im Advent, dann »Weihnachten in den Bergen« mit Olaf Berger und den Ladinern: Oswald Sattler ist im Dezember fast jeden Tag auf der Bühne – auch an seinem 69. Geburtstag. Im Interview mit FOLX TV erzählt er von Heimat, Glauben und seinem Wunsch.
Wie geht es Oswald Sattler? Die Frage stellen viele im Netz – die Antwort steht in seinem Terminkalender. Ab dem 26. November 2026 singt der Südtiroler neun Konzerte in Kirchen: Niederaichbach (26. 11., Pfarrkirche St. Josef), Marienberg (27. 11., St. Marienkirche), Fulda (28. 11., St. Sturmius), Bad Wörishofen (29. 11.), Bad Füssing (30. 11.), Eberhardzell (1. 12.), Innernzell (2. 12.), Gaggenau-Ottenau (3. 12.) und Freigericht-Somborn (4. 12., Adventskonzert). Am 11. Dezember singt er zudem in der Stadtpfarrkirche Bad Ischl.
Vom 6. bis 15. Dezember ist er mit Olaf Berger und den Ladinern auf Tournee »Weihnachten in den Bergen« (THOMANN Management): Finsterwalde, Neuenhagen, Bautzen, Gera, Neustadt an der Waldnaab, Sangerhausen, Dippoldiswalde, Magdeburg und Salzwedel. Laut Veranstalter kann die Besetzung abweichen – in Finsterwalde und Neuenhagen vertritt Alexandra Hofmann die Ladiner. Am 7. Dezember, seinem 69. Geburtstag, steht Oswald Sattler in Neuenhagen bei Berlin auf der Bühne.
Geboren wurde er am 7. Dezember 1957 in Kastelruth, als fünftes von acht Kindern. Den elterlichen Hof übernahm er in den 1980er-Jahren – von der Landwirtschaft allein könne man aber keine Familie mehr ernähren, sagte er im FOLX Stadl: »Man braucht einen zweiten Beruf. Und so geht das mit der Musik bei mir ganz gut.« Ab 1975 machte er mit Freunden, die wie er im Winter auf der Seiser Alm arbeiteten, Musik – die Kastelruther Spatzen, die er mitgegründet hat. 1993 stieg er aus; mit Kindern zu Hause habe er mehr daheim sein wollen. »Die Entscheidungen, die ich getroffen habe in meinem Leben, die waren perfekt – für mich.« 2000 gewann er mit dem Niederländer Jantje Smit und »Ich zeig dir die Berge« den Grand Prix der Volksmusik.
Zu seinem Markenzeichen wurden religiöse Lieder wie »Credo«, »Des Himmels rote Rosen« oder »Ave Maria« und Kirchenkonzerte. Angefangen habe es im Kirchenchor, erzählte er im »Gipfelstammtisch« von FOLX TV: »In der Kirche ist eine andere Atmosphäre als im Zeltfest.« Im Januar 2026 erschien sein Album »Flammende Berge« (MCP Sound & Media) mit zwölf Liedern, darunter eine Neuaufnahme von »Und manchmal weinst du sicher ein paar Tränen«. Sein Wunsch: »Ich freue mich eigentlich ganz einfach, wenn ich gesund bleibe und wenn ich das Gefühl habe, dass die Leute das hören wollen, was ich mache – dann bin ich schon glücklich.« Das ganze Gespräch aus dem FOLX Stadl gibt es auf YouTube: Oswald Sattler im FOLX Stadl.
Quellen: oswald-sattler.com (Termine, Stand 28. Oktober 2026); Veranstaltungsankündigungen »Weihnachten in den Bergen« (berlin.de/Eventim); FOLX Stadl; »Gipfelstammtisch«, FOLX TV.