24 Lieder für Europa: Die Grand-Prix-Bilanz von Ralph Siegel
24 Beiträge, sechs Länder, ein einziger Sieg: Die Eurovision-Bilanz von Ralph Siegel ist die längste, die ein deutscher Komponist vorzuweisen hat.
24 Lieder, sechs Länder, ein Sieg: Die Grand-Prix-Bilanz von Ralph Siegel ist die längste, die ein deutscher Komponist vorzuweisen hat – und sie beginnt lange vor dem Abend, an dem eine Siebzehnjährige mit einer weißen Gitarre alles veränderte.
Seit 1972 dabei
Ralph Siegel hat seit 1972 insgesamt 24 Titel in den Eurovision Song Contest gebracht. Nicht nur für Deutschland: Auch Luxemburg, die Schweiz, Montenegro und San Marino traten mit seinen Kompositionen an.
1982: der eine Sieg
Der große Moment kam 1982. »Ein bißchen Frieden«, geschrieben gemeinsam mit Texter Bernd Meinunger, gesungen von der siebzehnjährigen Nicole aus dem Saarland, gewann den Wettbewerb und wurde in ganz Europa zum Hit. Es blieb Siegels einziger Sieg.
Viermal ganz knapp
Nah dran war er oft. Zweite Plätze holte er mit Katja Ebsteins »Theater« und mit Wind und »Lass die Sonne in dein Herz«. Dritte Plätze kamen mit Mekado und mit Sürpriz dazu. Sein bislang letzter Beitrag lief 2017 für San Marino: »Spirit of the Night« mit Valentina Monetta und Jimmie Wilson, Platz 18 im Finale.
44 Jahre später
Und ausgerechnet 44 Jahre nach dem gemeinsamen Sieg steht Nicoles Name wieder auf einem Album – »Meine Schätze«, erschienen im August 2026. Einer der Titel darauf heißt »Mehr als ein bisschen Frieden«.
Zum aktuellen Gesundheitszustand des Komponisten: Ralph Siegel nach 18 Tagen Koma zurück.