Von Robbie Williams bis Helene Fischer: Wer die Planai bisher heizte

Von Robbie Williams bis Helene Fischer: Wer die Planai bisher heizte

Robbie Williams, Sting, die Backstreet Boys – und im Dezember erstmals eine deutschsprachige Künstlerin. Die Geschichte des Ski-Openings in Schladming-Dachstein.

Robbie Williams, Sting, Bryan Adams, Simply Red, die Backstreet Boys – die Liste der Namen, die das Planai-Zielstadion zum Saisonstart gefüllt haben, liest sich wie ein Festivalplakat. In diesem Dezember steht dort zum ersten Mal in dieser Reihe eine deutschsprachige Künstlerin.

Drei Jahre, sieben Weltstars

2023 eröffnete Robbie Williams die Wintersaison in Schladming-Dachstein. 2024 kamen gleich drei Namen: Bryan Adams, Simply Red und Sting. Und im Dezember 2025 spielten die Backstreet Boys drei Konzerte an einem einzigen Wochenende, vom 5. bis 7. Dezember.

Rund 50.000 Menschen kamen dafür ins Zielstadion. Veranstalter Klaus Leutgeb sagte damals, zwei Shows seien innerhalb von sechs Tagen ausverkauft gewesen – das habe es vorher noch nie gegeben. Der dritte Abend wurde wegen des Andrangs nachgelegt. Die Polizei zog anschließend eine ungewöhnliche Bilanz: außergewöhnlich ruhig, das Publikum besonders diszipliniert.

Und jetzt Helene Fischer

Am 11. Dezember 2026 übernimmt Helene Fischer die Bühne. Rund 16.000 Karten waren im Verkauf, der Vorverkauf startete am 3. August – und war innerhalb von Minuten vorbei. Kurz darauf stand eine Zusatzshow für den 12. Dezember.

Bemerkenswert ist dabei nicht nur der Name, sondern das Format: Fischer kommt nicht mit der Inszenierung ihrer 360°-Stadiontour, sondern nur mit ihrer Band.

Was ein Ski-Opening für die Region bedeutet

Der ORF beziffert die Wertschöpfung eines solchen Openings für Schladming-Dachstein auf rund acht Millionen Euro, dazu kommt ein geschätzter Werbewert von etwa sechs Millionen.

Ob es bei zwei Abenden bleibt, ist offen. Im vergangenen Jahr wurde aus zwei Shows kurzfristig eine dritte. Mehr zum Termin: Helene Fischer singt im Dezember beim Ski-Opening.

Quellen: ORF Steiermark; 5min.at; schneehoehen.de.