Travis spricht über Ehe-Aus
In der Hulu-Doku „Louder Than Fear“ erklärt Travis Barker, warum seine erste Ehe mit Melissa Kennedy schon nach wenigen Monaten scheiterte. Der Blink-182-Drummer macht vor allem sein Leben auf Tour für das frühe Beziehungsende verantwortlich.
Travis Barker zeigt sich in seiner neuen Hulu-Dokumentation „Louder Than Fear“ ungewohnt offen. In dem Film, der am 13. August erschienen ist, blickt der Blink-182-Schlagzeuger auf seine erste Ehe mit Melissa Kennedy zurück – und erklärt, warum die Verbindung schon nach weniger als einem Jahr zerbrach.
Als die beiden heirateten, war Barker noch mitten im Aufstieg mit Blink-182. Statt gemeinsamer Alltagsroutine stand für ihn fast pausenlos das Tourleben im Vordergrund. In der Doku beschreibt er, dass die ständige Abwesenheit die Beziehung massiv belastet habe. Nach einem heftigen Streit habe er schließlich erkannt, dass es so für beide nicht weiterging – und seine schnell wachsende Musikkarriere an erste Stelle gesetzt. 2002 folgte die Scheidung.
Tourstress statt Familienleben
Die gescheiterte erste Ehe blieb für Barker offenbar kein Einzelfall. Auch seine spätere Beziehung mit Shanna Moakler sei daran zerbrochen, dass sich Bühne und Privatleben immer schwerer vereinbaren ließen. Gerade in dieser Phase war der Musiker nicht nur mit Blink-182 beschäftigt, sondern zugleich in mehreren weiteren Projekten aktiv.
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In der Doku schildert Barker, wie der Spagat zwischen Familie und Tourneen die Ehe zunehmend belastete. Die Trennung sei bald darauf die Folge gewesen.
Heute andere Prioritäten
Inzwischen ist Barker mit Kourtney Kardashian verheiratet. Die beiden kannten sich bereits lange, bevor aus ihrer Freundschaft eine Beziehung wurde. Gemeinsam haben sie den zweijährigen Sohn Rocky. Aus der Ehe mit Shanna Moakler stammen außerdem Sohn Landon und Tochter Alabama, auch Atiana de la Hoya gehört zu seinem familiären Umfeld.
„Louder Than Fear“ dreht sich allerdings nicht nur um seine Beziehungen. Barker spricht darin auch über persönliche Belastungen und frühere Traumata. Bereits bei der Premiere auf dem Tribeca Festival erzählte er, dass ihm gezielte Atemarbeit geholfen habe, Erlebnisse aus seiner Kindheit aufzuarbeiten. Die Doku zeigt damit nicht nur den Rockstar auf Tour, sondern auch einen Mann, der heute deutlich offener auf seine Brüche zurückblickt.
Foto: promiflash