Wayne Carpendale Trennung: »Vielleicht hat's ja geklappt – nur nicht bis zum Friedhof«

Wayne Carpendale Trennung: »Vielleicht hat's ja geklappt – nur nicht bis zum Friedhof«

Wayne Carpendale zieht nach der Trennung von Annemarie ein Fazit – nachts, ungefiltert: Ab wann ist eine Beziehung erfolgreich? »Der Friedhof ist quasi das TÜV-Siegel für Beziehungen.«

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Wayne Carpendale hat sich in der Nacht auf den 14. September 2026 selbst gefilmt – »irgendwann nach Mitternacht«, wie er in der Bildunterschrift zu dem Video auf seinem Instagram-Account @wayne_interessiert_s schreibt. »Ein bisschen betüdelt, ja. Aber vielleicht denkt man nachts manchmal auch nur ein bisschen ungefilterter. Nicht zwingend klüger. Aber ungefilterter.« Was folgt, ist kein Statement zur Trennung von Annemarie Carpendale, sondern eine Frage.

»Gekommen ist Wärme«

Zunächst spricht Carpendale über die Reaktionen: »Man rechnet ja mit viel, wenn so was rauskommt, aber gekommen ist Wärme. Von euch und interessanterweise auch von der Presse. Damit hätte ich nicht gerechnet.«

»Ab wann war eine Beziehung eigentlich erfolgreich?«

Dann die Frage, die ihm hängen geblieben ist und die, wie er sagt, eigentlich nicht nur mit ihm zu tun hat: »Ab wann war eine Beziehung eigentlich erfolgreich? Nach 19 Jahren zum Beispiel? Und wann ist sie gescheitert?« Und weiter: »Warum messen wir ausgerechnet Beziehungen fast nur daran, ob sie bis zum Ende gehalten haben?«

Restaurant, Serie – und WLAN

Carpendale rechnet vor: »Wenn ich ein Restaurant habe und nach 19 Jahren sage, es reicht, dann sagt ja auch keiner: voll gescheitert, 19 Jahre umsonst gekocht. Oder wenn eine Serie nach 19 Staffeln eingestellt wird, dann sagt keiner, hat sich nicht durchgesetzt.« Und dann der Satz, der sich seitdem verbreitet: »19 Jahre – ich kenne WLAN-Verbindungen, die halten keine 19 Minuten.«

»Der Friedhof ist quasi das TÜV-Siegel für Beziehungen«

Bei Beziehungen gebe es offenbar vor allem eine Definition von Erfolg: »Man muss zusammenbleiben, bis einer stirbt. Der Friedhof ist quasi das TÜV-Siegel für Beziehungen.« Ein Maßstab, den er für sich nicht gelten lassen will.

»Für das, was wir haben, gibt's kein Wort«

Kurz zuvor hatte er gefeiert: »Aber ich habe […] meinen 13. Hochzeitstag gefeiert. Mit meiner Ex. Obwohl – Ex klingt nach Streit. Freundin klingt nach zu wenig. Für das, was wir haben, gibt's kein Wort. Aber wir haben gefeiert.«

Ein anderer Maßstab

Sein Vorschlag: Beziehungen nicht danach beurteilen, ob sie gehalten haben, sondern »ob sie eine Zeit lang getragen haben. Ob man zusammen gelacht hat, ob man sich ein Zuhause gebaut hat, ob man sich durch beschissene Zeiten geholfen hat. Ob man Erinnerungen hat, die einem keiner mehr nehmen kann.« Und: »Vielleicht ist nicht jede Beziehung, die endet, gescheitert. Vielleicht ist eine Beziehung auch einfach manchmal abgeschlossen.« Sein Bild dafür: »Wenn du ein Buch mit 400 Seiten liest, sagst du ja auch nicht: Scheiß Buch, hat einfach aufgehört. Es hatte einfach ein Ende.«

Am Schluss steht der Satz, der das Video zusammenfasst: »Aber selbst dann waren es 19 gemeinsame Jahre Leben. Dann kann man nicht einfach sagen: schade, dass es nicht geklappt hat. Vielleicht hat es ja geklappt. Nur eben nicht bis zum Friedhof.«

Getrennt seit Anfang des Jahres

Annemarie und Wayne Carpendale hatten ihre Trennung am 7. September 2026 öffentlich gemacht; ein Paar sind sie seit Anfang des Jahres nicht mehr. Zusammen sind sie seit 2007, geheiratet haben sie 2013, 2018 kam Sohn Mads zur Welt. An der Wohnsituation ändert sich vorerst nichts – die Familie bleibt unter einem Dach. Beruflich geht es für Wayne Carpendale weiter: Für das ZDF-»Herzkino« steht er derzeit als Richter Tom Cernek für die neue Reihe mit dem Arbeitstitel »Partner wider Willen« vor der Kamera, gedreht wird in München und Garmisch-Partenkirchen.

Quelle: Instagram @wayne_interessiert_s (Video vom 14. September 2026); Schlager.de; Promiflash; t-online; TV Movie; ZDF-Pressemitteilung (dpa)