Würzburg dreht wildes Heimspiel

Würzburg dreht wildes Heimspiel

Aufsteiger Würzburg feiert in der 3. Liga ein starkes Heim-Comeback. Beim Spiel gegen Wehen schnürte Franjic gegen seinen Ex-Klub einen Doppelpack, Trainer Scherning kritisierte danach die eigene Ansprache.

Aufsteiger Würzburg hat in der 3. Liga mit einem furiosen Heim-Comeback für Aufsehen gesorgt. Im Duell mit Wehen drehte die Mannschaft vor eigenem Publikum die Partie und setzte damit ein frühes Ausrufezeichen in der Saison.

Im Mittelpunkt stand dabei Franjic, der ausgerechnet gegen seinen Ex-Klub gleich doppelt traf. Der Doppelpack machte ihn zum entscheidenden Mann des Abends und war der Schlüssel für die starke Aufholjagd der Würzburger.

Franjic trifft gegen den Ex

Dass Franjic ausgerechnet gegen Wehen so groß aufspielte, gab der Partie eine zusätzliche Geschichte. Würzburg zeigte nach Rückschlägen Moral und kam mit viel Tempo zurück ins Spiel. Das Heim-Comeback war damit nicht nur sportlich wichtig, sondern auch ein emotionaler Abend für die Fans.

Scherning deutlich selbstkritisch

Nach der Partie richtete sich der Blick auch auf Trainer Scherning. Der sagte offen: „Bin wahrscheinlich nicht deutlich genug geworden.“ Damit machte er klar, dass er trotz des erfolgreichen Auftritts nicht mit allem zufrieden war und die Leistung differenziert einordnete.

Unterm Strich bleibt für Würzburg ein bemerkenswerter Abend: ein Heimsieg mit Comeback-Charakter, ein Doppelschlag von Franjic gegen den Ex-Klub und ein Trainer, der trotz Euphorie nüchtern blieb. Genau diese Mischung dürfte den Aufsteiger in der 3. Liga weitertragen.