Wayne Carpendale: »Freundschaft ist keine Pflicht« – deutliche Worte nach der Trennung

Star News: Wayne Carpendale hat am 21. September 2026 sein bislang ausführlichstes Video seit der Trennung von Annemarie veröffentlicht – erst Spott über die neue Gelassenheit bei Promi-Trennungen, dann eine klare Ansage: »Muss man Freunde bleiben? Ich finde, man muss nicht.« Und für das gemeinsame

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Star News: Wayne Carpendale hat am 21. September 2026 sein bislang ausführlichstes Video seit der Trennung von Annemarie veröffentlicht – erst Spott über die neue Gelassenheit bei Promi-Trennungen, dann eine klare Ansage: »Muss man Freunde bleiben? Ich finde, man muss nicht.« Und für das gemeinsame Kind ein anderer Maßstab: »Das Kind hat keinen Ex-Papa, keine Ex-Mama.« Oliver Pocher hält von der ganzen Debatte wenig.

Wayne Carpendale hat sich am 21. September 2026 erneut selbst gefilmt und auf seinem Instagram-Account @wayne_interessiert_s ein zweieinhalbminütiges Video veröffentlicht. Es ist sein bislang ausführlichstes Statement seit der Trennung von Annemarie Carpendale – und es beginnt mit Spott.

»Wir bleiben Familie? Bitte was?«

»Was ist denn eigentlich gerade los im Beziehungsuniversum?« fragt er. »Menschen trennen sich und benehmen sich weiterhin wie Menschen?« Früher sei das klarer gewesen, sagt Carpendale: »Beziehung vorbei, zack, einer zieht aus, einer kündigt das Netflix-Passwort, einer behält die Freunde, der andere kriegt einen Anwalt. Da wusste man, woran man ist.« Und inzwischen? »Wir schätzen uns weiterhin sehr, wir bleiben Familie? Bitte was? Leute, das reicht noch nicht mal für eine Push-Nachricht. Wo ist die gute alte emotionale Kernschmelze? Wo ist der Mensch, der drei Monate später erklärt, wem eigentlich der Thermomix gehört?«
Sein Bild für die neue Gelassenheit: »Wenn es so weitergeht, schicken Scheidungsanwälte Newsletter: nur diese Woche 20 Prozent auf Rosenkrieg.« Auch der gemeinsame Freundeskreis wisse nicht mehr, woran er ist: »Früher war klar, wie im Sportunterricht wird gewählt.« Und dann: »Ich bin Team A, ich bin Team B, ich war schon immer Team Hund.« Sein Befund: »Und heute sagen alle Team beide?«

»Freundschaft kann ein Geschenk sein, aber sie ist keine Pflicht«

Dann wird Carpendale ernst. Es gebe diesen abgenudelten Satz – »lass uns Freunde bleiben« –, der bei Trennungen »oft weniger Plan als höfliche Evakuierungsmaßnahme« sei. Seine Frage: »Muss man Freunde bleiben? Ich finde, man muss nicht. Freundschaft kann ein Geschenk sein, aber sie ist keine Pflicht. Und schon gar nicht darf sie ein Maßstab dafür sein, ob man es richtig macht.«
»Manches endet, manches bleibt, manches bleibt anders«, sagt er. »Manchmal bleibt näher, manchmal Respekt, manchmal nur Höflichkeit. Und manchmal ist Höflichkeit schon Champions League.«

»Das Kind hat keinen Ex-Papa, keine Ex-Mama«

Anders werde es erst, sobald ein Kind da ist: »Dann gibt es etwas, das sich nicht mit trennt.« Und weiter: »Das Kind hat keinen Ex-Papa, keine Ex-Mama.« Sein Satz dazu: »Für das Kind bleibt Familie, Familie.« Mit einer Einschränkung: »Nur jetzt eben mit komplizierteren Terminkalendern.« Daraus folgt für ihn eine andere erste Frage: »Deswegen finde ich die erste Frage gar nicht, können wir Freunde bleiben«, sagt Carpendale, »sondern können wir Eltern bleiben, ohne das Kind zum Schiedsrichter unserer Geschichte zu machen.« Und: »Wenn daraus Freundschaft wird, umso schöner. Aber erst mal reicht Respekt.«

»Weihnachten zerstört ja schon intakte Familien«

Carpendale weiß selbst, dass sich das leichter sagt als leben lässt: »Klingt wahnsinnig vernünftig, und dann zieht das Leben erst mal die Tischdecke weg, nur um zu sehen, was stehen bleibt. Gefühle kommen dazwischen, neue Partner, alte Verletzungen, Weihnachten – Weihnachten zerstört ja schon intakte Familien.« Und weiter: »Ich weiß ja auch nicht, wie alles ausgeht, aber ich weiß: Jedes Kind ist zur Hälfte Mama und zur Hälfte Papa. Wer schlecht über den anderen redet, redet auch immer über die Hälfte seines eigenen Kindes.«

»Ohne kaputt zu gehen«

Sein Bild dafür: »Wir waren das erste Liebespaar, das unser Kind kannte.« Und: »Jetzt könnten wir das erste Ex-Paar sein, vor dem es keine Angst haben muss.« Das Kind werde sich später nicht daran erinnern, wer recht hatte, »es wird sich daran erinnern, wie wir miteinander geredet haben, weil es schwer war«. Und irgendwann liebe es selbst jemanden, und vielleicht gehe auch das zu Ende: »Und dann wird es das so machen, wie es das bei uns gesehen hat. Das ist vielleicht das Letzte, das man sich als Paar schuldet: Kindern zu zeigen, wie man auseinandergeht, ohne kaputt zu gehen.«