Stefano Zarrella stoppt „Run to Rome" nach 300 km – Sehnenüberlastung zwingt zur Pause
Rund 300 Kilometer nach dem Start musste Stefano Zarrella seinen Spendenlauf von Hechingen nach Rom unterbrechen. Eine Sehnenüberlastung macht ihm das Weiterlaufen unmöglich.
In St. Moritz war vorerst Schluss: Stefano Zarrella hat seinen Spendenlauf „Run to Rome" nach ungefähr 300 Kilometern pausieren müssen. Eine Sehnenüberlastung am Knie machte das Weiterlaufen unmöglich — und das, obwohl noch rund 700 Kilometer bis zum Ziel in der italienischen Hauptstadt vor ihm liegen.
Den Koch-Influencer und jüngeren Bruder von Schlagersänger und Moderator Giovanni Zarrella kennen rund 2,5 Millionen Instagram-Follower vor allem für seine Kochvideos zu italienischer Küche — eine Leidenschaft, die er aus der Familie mitbrachte. Schon früh stand sein Weg in Richtung Küche fest: Seine Mutter Clementina brachte ihm das Kochen bei, seine Eltern betrieben gemeinsam ein italienisches Restaurant. Gemeinsam mit Feinkost Dittmann entwickelte er die Produktlinie „Casa Zarrella". Wie wir über den Start von „Run to Rome" berichtet hatten, brach Zarrella am 11. Oktober 2026 beim Fest im Hof der Burg Hohenzollern bei Hechingen auf. Die Route führt über den Bodensee, die Alpen und Florenz bis nach Rom. Und wie wir über den emotionalen Start berichtet hatten, rührte Stefano dabei seinen Bruder Giovanni zu Tränen.
Sonntagabend, dem 18. Oktober 2026, musste Zarrella in St. Moritz den Lauf vorerst stoppen. Auf Instagram schilderte er den Rückschlag offen: „Mein Knie hat so stark geschmerzt, dass ich nicht mehr weiterlaufen konnte. Aktuell kämpfe ich mit einer Sehnenüberlastung, und ich muss ehrlich sein: Es tut verdammt weh." Außerdem schrieb er: „Plötzlich liegen Glück und Traurigkeit manchmal nur wenige Stunden auseinander." Sein Management bestätigte die Unterbrechung gegenüber Medien in der Region.
Zwei Tage Pause — dann weiter nach Rom
Aufgeben kommt für den 35-Jährigen trotzdem nicht infrage. Nach einer zweitägigen Ruhepause will er die verbleibende Strecke bis Rom in Angriff nehmen. Ursprünglich hatte er für die gesamten rund 1.000 Kilometer etwa 25 bis 30 Tage eingeplant. Ob der erzwungene Stopp diesen Zeitplan verschiebt, ist bisher nicht bekannt.
Mit „Run to Rome" verfolgt Zarrella ein klares Spendenziel: Er sammelt im Rahmen des RTL-Spendenmarathons Geld für Kinderhilfsprojekte und die mentale Gesundheit von Kindern in Not. Den Anstoß für das Projekt beschrieb er gegenüber dem Kölner Stadt-Anzeiger so: „Ich möchte mit Bewegung etwas in Bewegung bringen. Ich möchte Menschen ein gutes Gefühl geben und sie inspirieren, daran zu glauben, dass viel mehr in ihnen steckt, als sie manchmal selbst glauben." Dass er überhaupt zum Läufer wurde, ist dabei keine Selbstverständlichkeit — als Kind sei er unsportlich gewesen und habe den Sportunterricht gehasst. Genau das macht seinen Lauf für viele Fans zum persönlichen Signal.