Stefan Mross bei Stefan Raab über den ARD-Rauswurf: »Immer wieder sonntags« abgesetzt
Musik News aus Schlager & Volksmusik: Stefan Mross spricht bei Stefan Raab über den ARD-Rauswurf und das Aus von »Immer wieder sonntags« nach fast zweiundzwanzig Jahren: dreihundert Sendungen, das Leben im Camper hinter der Bühne – und eine Aussprache, die eigentlich hinter verschlossenen Türen blei
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Musik News aus Schlager & Volksmusik: Stefan Mross spricht bei Stefan Raab über den ARD-Rauswurf und das Aus von »Immer wieder sonntags« nach fast zweiundzwanzig Jahren: dreihundert Sendungen, das Leben im Camper hinter der Bühne – und eine Aussprache, die eigentlich hinter verschlossenen Türen bleiben sollte.
Stefan Raab kündigt seinen Gast beim »großen Stefanfest« mit klarer Kante an: fast zweiundzwanzig Jahre habe Stefan Mross die Hit-Show »Immer wieder sonntags« im Ersten moderiert, dann habe die ARD sie abgesetzt. Für Raab eine »riesengroße Schweinerei« – und das Einzige, wofür er nach eigenen Worten Rundfunkgebühren bezahlt habe.
Dreihundert Sendungen und ein Camper hinter der Bühne
Rund dreihundert Sendungen kamen in dieser Zeit zusammen, gedreht im Europa-Park in Rust. Gewohnt hat Mross dort nicht im Hotel: »Wir hatten unseren Camper, ein bisschen größer, hinten am Backstage-Bereich stehen, und da haben wir gewohnt drinnen.« Sein Fazit dazu: »Das ist einfach Freiheit, die kannst du dir nicht kaufen.«
»Man darf nicht immer draufhauen«
Dann hält Raab seinem Gast eine Schlagzeile hin: »So brutal warf die ARD mich raus.« Mross steigt darauf nicht ein. Es gebe eben ein Publikum für so ein Format, und manchmal müsse man wechseln: »Das Schöne ist ja das, man darf nicht immer draufhauen. Das ist wie in einer guten Ehe.« Die Sonntagsshow habe er ohnehin länger gemacht als seine längste Ehe gedauert habe.
Dass es nach der letzten Ausgabe zur Sache ging, bestreitet er nicht: »Irgendwann muss man mal das Maul aufmachen.« Gesagt habe er das aber im geschlossenen Raum: »Das geht keinen öffentlich was an.« Dass es trotzdem in der Zeitung stand, erklärt er mit »ein paar Maulwürfen«, die drinnen säßen.
Raab singt »La Paloma«
Zum Schluss greift der Gastgeber selbst zur Gitarre und spielt »La Paloma« noch einmal für Mross, erst auf Spanisch, dann auf Deutsch: »Ein Wind weht von Süd und zieht mich hinaus auf See.« Was bleibt, sind zweiundzwanzig erfolgreiche Jahre mit der Sonntagsshow.
Quelle: »Das große Stefanfest« (RTL, 17. September 2026)